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Die Geschichte des Vereins Schloss Schönefeld e.V. beginnt im Jahr 1990, die Vorgeschichte ist wesentlich älter.
Um 1870 wurde das Schloss Schönefeld erbaut. 1900 bis 1945 gehörte es zur Mariannenstiftung. In der DDR-Zeit diente das Gebäude der Stadt Leipzig als Pflegeheim.
1990 wurde der Verein Schloss Schönefeld e.V. gegründet. Damals war das baufällig gewordenen Schloss ein Heim für alte und behinderte Menschen. Familienangehörige, Betreuer und andere Engagierte wollten sich mit der Situation nicht zufrieden geben und gründeten den "Förderverein Schoß Schönefeld e.V." mit dem Ziel, die Förderung und Betreuung ihrer geistig und körperlich behinderten Kinder zu verbessern. Der Verein hat inzwischen über 100 Mitglieder, er ist umbenannt worden in "Schloss Schönefeld e.V.".
Der Verein gründete 1992 die Förderschule Schloss Schönefeld. Angestrebt wird insbesondere die in ihrem Anliegen, gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen.
Das Schlossgebäude wurde 1992 bis 1994 vom Verein denkmalgeschützt saniert. 1992 war bereits die Förderschule in behelfsmäßigen Räumen eröffnet worden, seit 1994 ist sie im Schlossgebäude ansässig.
1994 übernahm der Verein im Stadtteil Mockau die Wohnstätte Schildberger Weg. Der Umbau und die Sanierung dieses Objektes konnten erst teilweise erfolgen, dies soll aber in den nächsten Jahren abgeschlossen werden.
Ziel der Vereinsarbeit ist die Förderung und Begleitung und Integration von Menschen mit Behinderungen Menschen und deren gleichberechtigte Teilhabe am Leben. Bis 2005 hat der Verein diese Aufgaben die Förderschule und die Wohnstätten in Eigenregie selbst geführt.
Weil aber die Kräfte eines ehrenamtlichen Vorstandes nicht für alles ausreichen, wurden im Jahr 2005 zwei Tochtergesellschaften gegründet, die wesentliche Aufgaben des Vereins übernommen haben:
- „Lernen plus gGmbH Schloss Schönefeld“, sie hat die Trägerschaft der Förderschule übernommen
- „Wohnen plus gGmbH Schloss Schönefeld“, sie hat die Trägerschaft des Bereiches Wohnstätten übernommen
Der Verein hat damit mehr Zeit und Kraft, sich auf seine ideellen Aufgaben als Anwalt der behinderten Menschen zu konzentrieren. Auch unterstützt er die Arbeit seiner Tochtergesellschaften und deren Weiterentwicklung.
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